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Big Deal Austria

Die Welt steht an einem Wendepunkt. Klassische Sozialstaaten ächzen unter steigenden Kosten, Bürokratien wachsen ins Unermessliche, während die Menschen gleichzeitig immer weniger Vertrauen in Politik und Verwaltung haben. Österreich bildet dabei keine Ausnahme. Doch was wäre, wenn wir den Mut hätten, das System von Grund auf neu zu denken?

Mit dem Projekt „Big Deal – Austria 2.0“ schlagen wir genau diesen Weg ein. Das Modell verspricht Selbstbestimmung und Sicherheit für jeden Einzelnen – im Austausch gegen klare Pflichten und eine faire, transparente Beteiligung am Gemeinwesen. Der Name ist Programm: Es ist ein Deal zwischen Staat und Bürger – einer, bei dem beide Seiten gewinnen.

Die drei Säulen des neuen Systems

1. Flächensteuer – die stabile Basis

Die Grundlage der Staatsfinanzierung ist eine Flächensteuer, die jährlich von allen Grundeigentümern erhoben wird. Sie ersetzt komplizierte Abgaben wie Grundsteuer, GIS, Kammerumlagen oder hunderte Förderungen. Mit rund 150 Milliarden Euro pro Jahr liefert sie eine stabile Einnahmequelle – unabhängig von Konjunktur oder Spekulation.

2. Einfache, faire Steuern

Statt eines undurchschaubaren Dschungels aus Einkommensteuer, Lohnnebenkosten und Ausnahmen gilt künftig ein extrem transparentes Modell:

  • 1 % Umsatzsteuer auf jede Transaktion – egal ob Kauf, Verkauf oder Dienstleistung.
  • 10 % Gewinnsteuer auf alle Erträge: Unternehmensgewinne, Spekulation, Kapitalanlagen oder Immobilienhandel.

Einfach, gerecht und schwer zu umgehen.

3. Die Volksdividende – ein Recht für alle Staatsbürger

Das Herzstück des Systems ist die Volksdividende. Jährlich werden 50 % aller Staatseinnahmen direkt an die Bevölkerung ausgeschüttet – nach einem klaren Schlüssel:

  • Erwachsene: voller Anteil
  • Kinder und Jugendliche: halber Anteil

Aus derzeitigen Einnahmen von ca. 200 Milliarden Euro ergibt das eine jährliche Ausschüttung von etwa 90–100 Milliarden Euro. Bei rund 7,5 Millionen Staatsbürgern entspricht das einer Größenordnung von 1.000 Euro pro Monat für Erwachsene und 500 Euro pro Monat für Kinder.

Was fällt weg?

Durch die Volksdividende werden zahlreiche Sozialleistungen überflüssig:

  • Arbeitslosengeld
  • Notstandshilfe
  • Pensionen
  • Familienbeihilfe
  • Karenzgeld
  • Kinderbetreuungsgeld
  • Frühförderungen
  • AMS-Schulungen
  • Wohnbau- und Sozialförderungen

Das Geld wird nicht mehr über ein Dickicht an Formularen verteilt, sondern direkt an jeden Staatsbürger überwiesen. Selbstbestimmung statt Bittstellertum.

Die Vorteile für alle

  • Bürgerinnen und Bürger erhalten Sicherheit und Freiheit: ein garantiertes Einkommen, mit dem man planen und leben kann.
  • Unternehmen profitieren von niedrigen Steuern und dem Wegfall unzähliger Bürokratieauflagen. Sie bezahlen nur, was tatsächlich erwirtschaftet wird – nicht den „sozialen Überbau“.
  • Der Staat gewinnt Effizienz: weniger Behörden, weniger Streitereien, weniger Förderchaos. Stattdessen klare Strukturen und transparente Finanzen.
  • Die Gesellschaft wird entlastet: weniger Armut, weniger Existenzangst, mehr Innovations- und Gestaltungsfreude.

Der Big Deal

„Big Deal – Austria 2.0“ ist kein Traum, sondern ein konkretes Modell. Es verbindet Sicherheit mit Eigenverantwortung, reduziert Komplexität und verschafft allen Bürgern einen echten Anteil am Wohlstand des Landes.

Es ist ein Deal zwischen Staat und Bevölkerung:

  • Der Staat sorgt für die faire und effiziente Verteilung der Mittel.
  • Die Bürger übernehmen Verantwortung – für sich selbst, ihre Mitmenschen und die Gemeinschaft.

Das Ergebnis: Ein stabiler, zukunftssicherer Gesellschaftsvertrag, der Österreich zu einem globalen Vorbild machen könnte.

👉 Mit diesem ersten Beitrag starten wir in die öffentliche Dokumentation des Projekts. Jeder Schritt, jede Entscheidung und jede Weiterentwicklung wird hier festgehalten – als Tagebuch der Entstehung eines neuen Staates.

1 Gedanke zu „Big Deal Austria“

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