Zum Inhalt springen
meTium.org > AustroTopia > VolksDividende

VolksDividende

Die VolksDividende (VD) bildet die zentrale Säule im Modell Big Deal – Austria 2.0. Sie ersetzt das heutige, unübersichtliche Geflecht aus Pensionen, Arbeitslosenversicherung, Familienbeihilfe, Sozialhilfe und zahllosen weiteren Leistungen durch ein einheitliches, klares und transparentes System. Die Idee ist so einfach wie kraftvoll: Jeder österreichische Staatsbürger erhält eine regelmäßige Auszahlung, die seine Grundversorgung sicherstellt und ihm zugleich größtmögliche Selbstbestimmung ermöglicht. Finanziert wird die VD durch die Flächensteuer sowie durch einfache und niedrige Steuern auf Umsatz, Gewinn und Kapital. — Die Grundzüge der VolksDividende Anspruchsberechtigt sind ausschließlich österreichische Staatsbürger. Höhe: Erwachsene erhalten den vollen Satz, Kinder und Jugendliche bis 20 Jahre die Hälfte. Auszahlung: fix monatlich auf das Girokonto. Falls Banken nicht mitspielen, garantiert die Nationalbank für jeden Bürger ein kostenloses Basiskonto. Kinder: Auszahlung erfolgt automatisch an die Mutter (außer ihr wurde das Sorgerecht entzogen). Höchstverdiener: Ab einem Einkommen von über 10.000 € reduziert sich die VD schrittweise, ab 10.500 € entfällt sie vollständig. Ausland: Bürger mit überwiegendem Lebensmittelpunkt in Österreich: 80 % der vollen VD. Bürger mit mehr als 80 % Abwesenheit: 40 %. Zuwanderer: haben keinen Anspruch, solange sie keine Staatsbürgerschaft besitzen. — Auswirkungen für verschiedene Gruppen Normale Bürger Die VD schafft Sicherheit und Planbarkeit. Niemand muss mehr Angst haben, durch Arbeitslosigkeit, Krankheit oder Lebensumstände in Armut zu fallen. Gleichzeitig entfällt die Abhängigkeit von Ämtern, Formularen und Gnadenakten. Jeder weiß: Die Grundsicherung ist fix. Kleine Selbständige Für EPU und Kleinstunternehmer ist die VD ein Befreiungsschlag. Sie deckt die private Grundversorgung ab, sodass unternehmerisches Risiko leichter getragen werden kann. Statt Bürokratie und unzähligen Kammerbeiträgen gibt es ein einfaches System: 1 % Umsatzsteuer und 10 % Gewinnsteuer. Mittelständische Unternehmen Der Mittelstand profitiert doppelt. Einerseits sinken Lohnnebenkosten, weil viele soziale Zuschläge entfallen. Andererseits wissen Mitarbeiter, dass ihre Grundsicherung unabhängig vom Arbeitgeber existiert. Das macht Arbeitsverhältnisse flexibler und fairer. Konzerne Für internationale Großunternehmen wird Austria 2.0 zu einem hochattraktiven Standort. Mit einer klaren Gewinnsteuer von nur 10 % und einfacher Abwicklung sind die Rahmenbedingungen konkurrenzlos. Gleichzeitig sorgt die VD dafür, dass Kaufkraft im Land stabil bleibt. Politiker Politik verliert ihr bisheriges Druckmittel: das Verteilen von Förderungen und Beihilfen. Dadurch gewinnt sie an Glaubwürdigkeit, weil sie sich auf echte Gestaltung konzentrieren muss. Lobbyismus verliert massiv an Macht. Beamte Die VD entlastet die Verwaltung. Unzählige Sozialleistungen, Förderprogramme und Sonderregelungen entfallen – und mit ihnen der damit verbundene Verwaltungsaufwand. Beamte können sich auf Kernaufgaben konzentrieren: Infrastruktur, Sicherheit, Recht. Lehrer Für Lehrkräfte bringt die VD eine gesicherte Basis für alle Familien. Kinder kommen ohne existenzielle Sorgen in die Schule, was Lernumfeld und Motivation verbessert. Zudem entfällt das ständige Diskutieren über Sozialleistungen im Bildungsbereich. Forscher Die VD schafft Freiräume für echte Innovation. Wer forscht, muss sich nicht mehr rechtfertigen, ob sein Projekt „sofort wirtschaftlich“ ist. Grundsicherung erlaubt langfristige, kreative Arbeit – ein Standortvorteil für Österreich. Banker Das Finanzsystem bleibt zentral, wird aber transparenter. Banken profitieren von der monatlichen Ausschüttung, die für stabile Liquidität und klare Ströme sorgt. Gleichzeitig entsteht durch einfache Steuern ein verlässlicher Rechtsrahmen. — Fazit: Stabilität durch Einfachheit Die VolksDividende bündelt komplexe Sozialleistungen zu einem fairen und klaren Instrument. Sie ist nicht Almosen, sondern das Recht jedes Staatsbürgers auf Teilhabe. Finanziert aus einer stabilen Flächensteuer und einfachen Steuern, sorgt sie für Planbarkeit, Standortattraktivität und eine Entlastung von Bürokratie. Austria 2.0 schafft damit das, was vielen Demokratien verloren gegangen ist: Vertrauen, Transparenz und die Sicherheit, dass Leistung und Verantwortung in Balance stehen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert